Auswärts in Hannover
27. November 2010Bundesliga / Niedersachsenstadion / 3:0 (1:0)
Gab es überhaupt ein Spiel in Hannover? Wenn es nach uns geht nicht, so miserabel war es heute im Stadion – sowohl auf dem Rasen als auch auf den Rängen. Daher legen wir lieber einmal behutsam den Deckmantel des Schweigens über die Geschehnisse im Gästeblock. Kurzum: Bis auf zahlreiche Fahnen + ein Spruchband zu Ehren des Verstorbenen Massimo Cioffi aus Samb fand der Gästeblock quasi nicht statt. Man müsste sich schon sehr sehr weit zurückerinnern um auf ein Spiel mit solch einer Grotten”stimmung” wie heute zu kommen.
Freiburg – Dortmund
20. November 2010Bundesliga / Dreisamstadion /1:2 (1:0)
Hoffenheim gehört nicht zu Baden!
14. November 2010Bundesliga / Standard-Arena an der A6 /0:1 (0:0)
Mit Billigzug der Bahn ging’s heute in die Hopp’sche Enklave. Sämtliches Supportmaterial wurde bereits im Vorfeld verboten, nachdem es trotz strenger Sicherheitskontrollen beim letzten Spiel geraucht hatte. Das einige NBU Seidenschals draußen bleiben mussten – die Aufforderung den alternativen Weg nicht zu verlassen gilt in Hoppe offensichtlich als Aufruf zu zivilem Ungehorsam – ist nochmal eine neue Qualität der Einschränkung der eigenen Selbstbestimmtheit. Die ein oder andere Schmuggelware fand dennoch den Weg ins Innere und nach Papiss-Demba’s Siegestreffer in wahrhaftig letzter Sekunde soll es im hinteren Bereich des Blockes trotz aller Eifrigkeit bei den Einlasskontrollen – schon wieder – geraucht haben. Ganz offensichtlich bringen die ganzen überzogenen Fahnen- und Materialverbote gerade mal gar nichts – das sollten sich so langsam auch mal die eingestehen, die dafür verantwortlich sind…
Zur Atmosphäre bleibt nicht viel zu schreiben: Bei Hoffe war nur einmal Stimmung – als die Weltmeisterschaft der Mateschitz’en Motorsport-Abteilung bekannt gegeben wurde. Ansonsten tote Hose und entgegen Sepp Herberger dauert ein Spiel auch nur 80 Minuten – zumindest gehen dann schon alle nach Hause…
Im Freiburg Block hingegen war die Stimmung ziemlich geil, auch wenn im Vergleich zum März durch die Verlegung des Stehplatzbereiches nach unten doch etwas an Lautstärke verloren ging. Dennoch unter Anbetracht der Restriktionen durchaus sehenswerter – bzw. mehr hörenswerter – Auswärtssupport.
Erwähnt sei noch die von der Supporters Crew Freiburg organisierte Luftballon-Choreo, die trotz aller Repressalien durchaus gut funktionierte und ein deutliches Zeichen gegen unsinnige Materialverbote setzte.
BZ: “Ultras sollten sich nach Spielende nicht begegnen”
10. November 2010 “Geschlossene Ausgänge sorgen für Ärger”/”Ultras sollten sich nach Spielende nicht begegnen”; BZ vom 10.11.2010
Freiburg – Mainz
6. November 2010Bundesliga / Dreisamstadion / 1:0
In der Liga macht es momentan einfach Spaß unserem SC Freiburg zuzuschauen. So auch heute, als die mit einer Rekordserie in die Saison gestarteten Mainzer mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung niedergerungen wurden. Auf der Nord scheint sich in den letzten Heimspielen eine gewisse Lethargie eingeschlichen zu haben. So konnte man beim letzten Heimspiel gegen Kaiserslautern vielleicht noch das Fehlen des Megafons als Entschuldigung für die miserable Stimmung herziehen. Heute – wieder mit Megafon – war es zwar phasenweise besser, aber immer noch weit unterdurchschnittlich. Es ist einfach zu wenig wenn sich ausschließlich Nord-Mitte (und auch dort waren heute viele Ausfälle zu verzeichnen) an den Gesängen beteiligt.
Es kann momentan nur besser werden… Und das sollte es auch, wenn man beim nächsten Mal im Dreisamstadion verhindern will, dass die zahlreich anreisenden Dortmunder ein Heimspiel haben!
Im Osten nichts Neues…
26. Oktober 2010DFB-Pokal 2. Runde / Stadion der Freundschaft / 2:1
Alle Jahre wieder in der Vorweihnachtszeit scheiden wir im DFB Pokal aus. So sollte es auch dieses Mal in Cottbus sein. Mit dem Bus der Supporters Crew machte man sich auf in das entfernte Cottbus. Nach 12 Stunden Fahrt dort angekommen enterte man nach übergründlichen Leibesvisitationen den Block (fast jeder musste seine Schuhe ausziehen). Auch was Platz für Zaunfahnen anbelangt wurde man nicht gerade freundlich begrüßt, man weiß ja schließlich nie was die Massen an unberechenbaren Freiburgern da wieder anstellen könnten…
Zu Spielbeginn fanden sich immerhin etwa 60-70 Freiburger im Block ein, was für unsere Verhältnisse gar nicht mal so schlecht ist, bedenkt man doch die Entfernung und den ungünstigen Termin. Das Stadion in Cottbus kommt ohne den ganzen modernen Schnick-Schnack aus, so dass die Stimmung bei uns im Block doch sehr annehmbar war. Auch die Heimseite war desöfteren gut zu vernehmen.
Schaut man sich insbesondere die 1. Halbzeit an, so konnte sich einem doch der Gedanke aufdrängen, dass die Motivation unserer Elf nicht gerade besonders hoch sein konnte. Da wurde viel zu zaghaft agiert. In der 2. Halbzeit gab es zwar vereinzelt ein paar bessere Phasen, aber Alles in Allem war das heute viel zu wenig und so stand am Ende das verdiente Ausscheiden zu Buche. Eigentlich unverständlich wenn man bedenkt was für Einnahmen man mit einem Weiterkommen hätte erzielen können – und das wäre durchaus drin gewesen mit mehr Einsatzwillen…
Bedenkt man aber den bisherigen super Saisonverlauf, so sollte man nun nicht jammern, sondern das Spiel abhaken und weiter nach vorne blicken.
Alles Gute! Happy Birthday! Buon Compleanno!
22. September 2010Umfrage Stadiondiskussion
13. September 2010Vor kurzem ist die vom SC Freiburg in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie zum neuen (oder alten?) Stadion im Freiburger Rathaus präsentiert worden (http://www.badische-zeitung.de/sc-freiburg-lieber-stadion-ausbau-statt-neubau).
Dabei stehen anscheinend folgende drei Varianten zur Auswahl:
- Neues Stadion bei der Messe
- Neues Stadion auf dem Rhodia-Areal im Westen
- Aus- bzw. Umbau des alten Dreisamstadions
Wir wollen daher in der nächsten Umfrage von euch wissen, welche der drei Varianten euch am liebsten wäre.
NBU wieder online – aber nicht auf Linie…
13. August 2010Ladies and Gentlemen, meine Damen und Herren, Freunde, Kritiker und Gegner,
es geschehen noch Zeichen und Wunder und so haben wir es tatsächlich geschafft kurz vor unserem 10 Jährigen Bestehen unsere Internetpräsenz zu relaunchen – wie man das neumodisch nennt. Gut 4 ½ Jahre – den Großteil davon mehreren Stadionverboten geschuldet – habt ihr nun auf Phrasen und Plattitüde gestarrt – ab sofort soll hier wieder Leben herrschen.
Der ein oder andere Bereich wird noch nach und nach erweitert. Die Ordner sind aber schon jetzt prall gefüllt mit Witzigem, Traurigem, Skurrilem, Wichtigem und Unnötigem aus den letzten 10 Jahren einer kleinen, ach so unbedeutenden Gruppierung irgendwo zwischen dem Kosmos des Ultrà-Mainstreams und der Galaxie des modernen Fußballs.